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13.10.2016

Baiersbronn (zweitägig)

Innovationen auf dem Land: Planerische Impulse für Bauten, Orte und Regionen im Ländlichen Raum


Sehr geehrte Damen und Herren,

„Innovationen auf dem Land", dieses Thema passt genau zu unserem Land. Tragen doch unsere ländlichen Räume mit ihrer Kreativität, Lebensqualität und Wirtschaftskraft erheblich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs bei. Damit dies so bleibt, betreibt die Landesregierung eine aktive und vorausschauende Strukturpolitik. Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel erfordern neue Strategien, um den Ländlichen Raum auch zukünftig gut zu positionieren. Und hierfür ist der ständige Dialog mit der Wissenschaft und der Projektpraxis vor Ort ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Das Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg pflegt einen regelmäßigen Austausch mit den Hochschulen des Landes zu aktuellen Forschungsfragen des Ländlichen Raums. Aus diesem Netzwerk heraus sind wegweisende Studien und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Förderprogramme entstanden.

Mit der Tagung in Baiersbronn richten wir den Blick über die Landesgrenzen in andere deutsche Länder und auch nach Österreich und die Schweiz. Dieses neue wissenschaftliche Forum haben wir in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie und der Akademie Ländlicher Raum mit der vielbeachteten ersten Tagung in Eberbach (2010) begründet. Ich freue mich sehr, dass sich Baden-Württemberg nunmehr zum dritten Mal als gastgebende Plattform für die Diskussion aktueller Forschungsprojekte präsentiert. Als zuständiger Minister freue ich mich auf einen fruchtbaren Dialog und viele innovative Ideen. Hierzu lade ich Sie herzlich ein.

Peter Hauk MdL
Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Innovationen auf dem Land: Planerische Impulse für Bauten, Orte und Regionen im Ländlichen Raum

Die Tagung thematisiert Innovation im Ländlichen Raum und verlässt damit die gängige Sichtweise auf den Ländlichen Raum als benachteiligt und abgelegen. Im Mittel-punkt stehen neue Wege der Kreativität und des Erfindungsreichtums – sei es für neue Wohnformen und Arbeitsplätze, sei es für Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Mobilität sowie für eine ländliche Baukultur.

Dabei werden verschiedene Projekte, Konzepte und Ideen aus der Wissenschaft und Praxis vorgestellt und diskutiert, die sich beispielsweise mit neuen Formen der Trägerschaft des Wohnens beschäftigen oder auch darstellen, wie durch neue Erwerbsmodelle der Unterhalt und das Leben im Ländlichen Raum gesichert wird. Besonders die flexiblen und verstärkt individualisierten Mobilitätsformen spielen dabei eine Rolle, um ausreichend Infrastruktur zur Daseinsvorsorge bereitzustellen. Übergreifend spielt das Thema Baukultur als Träger der Identität eines Ortes eine wichtige Rolle.

Anhand ausgewählter Studien zum Thema „Innovation auf dem Land” konnte ein vielschichtiges Programm zusammengestellt werden. Voran ging ein Call for papers an Wissenschaftler aus Disziplinen mit Raumbezug wobei der Begriff Innovationen bewusst weit gefasst wurde. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme um den mit den Tagungen „Raumbilder für das Land” (2010) und „Neue Kooperationen für das Land“ (2013) begonnenen wissenschaftlichen Austausch weiter fortzuführen.

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