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02.10.2019

Tübingen

Zukunft gemeinsam gestalten - Neue Wege in der kommunalen Daseinsvorsorge durch Bürger(sozial)genossenschaften - Schwerpunkt Mobilität

Inhalt


Sehr geehrte Damen und Herren,

will man die Attraktivität der Ländlichen Räume sowie stadtnahen Wohngebiete und der städtischen Quartiere erhalten, gilt es sich mit diversen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Geänderte Ansprüche und neue Möglichkeiten von Bürgern und Gemeinden erfordern die Etablierung bzw. Anpassung einer wohnortnahen und bedarfsgerechten Infrastruktur, die den Erfordernissen der wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen entspricht und den Wünschen der Menschen vor Ort entgegenkommt. Die Sicherstellung einer angemessenen Infrastruktur ist nicht nur für die persönlichen Belange der Bürger vor Ort entscheidend, sondern auch essentiell im Hinblick auf die Wirtschaftsstärke dieser Regionen. Vor diesem Hintergrund bietet die Rechts- und Unternehmensform der eingetragenen Genossenschaft (eG) vielfältige Lösungsmöglichkeiten, um Aspekte wie Mobilität, Energieversorgung, Nahversorgung, Pflege und Betreuung sowie WohnenPLUS nachhaltig und unter Beteiligung der Bürger sicherzustellen. Hier kann die Genossenschaft, ganz im Sinne eines ihrer Prinzipien, „Hilfe zur Selbsthilfe“, einen Beitrag zur Bereitstellung der benötigten Leistungen in vielfältigen Handlungsfeldern darstellen.

Nachhaltige Mobilität ist für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur sowohl in allen Verkehrsbereichen als auch in den sich unterscheidenden Wohnräumen (städtische vs. ländliche Regionen) von großer Bedeutung. Die Anforderungen an die Infrastruktur sind vielfältig und im Hinblick auf das jeweilige Umfeld differenziert zu betrachten. Die Anpassungen an neue Nutzungsformen in der Stadt und die Aufrechterhaltung von Infrastrukturen, auch in ländlichen Regionen, sind zunehmende Herausforderungen für Kommunen.

Dauerhafte, bezahlbare und umweltverträgliche Infrastrukturen für den öffentlichen und privaten Personennahverkehr zu gewährleisten stellt eine komplexe Aufgabe dar.

Deshalb widmen wir uns im Rahmen der vierten Veranstaltung der „Veranstaltungsreihe Bürgergenossenschaften“ dem Schwerpunktthema Mobilität.

Wir freuen uns sehr, dass unter anderem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie Vertreter unserer Genossenschaften unsere Veranstaltung mit Impulsen bereichern werden.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Roman Glaser
Präsident | Vorsitzender des Vorstands Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Ingrid Engelhart
Geschäftsführende Vorsitzende SPES e. V

Karin Schmeh-Silbe
Leiterin K-Punkt Ländliche Entwicklung im Kloster Heiligkreuztal

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