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Schlachtschweine

Aktuell


Das Angebot an schlachtreifen Schweinen fällt weiterhin nicht allzu umfangreich aus, so dass duch die recht lebhafte Nachfrage seitens der Schlachtunternehmen mit leicht steigenden Preisen zu rechnen ist.

Marktlage Schlachtschweine

Insgesamt lagen bis Mitte Februar ausgeglichene Nachfrage- und Angebotsverhältnisse am Schlachtschwei-nemarkt vor. Entsprechend blieb der Vereinigungspreis bei 1,31 €/kg SG stehen. Aufgrund schleppender Schweinefleischabsatzgeschäfte im Inn- und Ausland übten die Schlachtunternehmen dann aber mit Hauspreisen und reduzierten Schlachtungen Druck auf die grüne Seite aus. Aus Angst vor fallenden Preisen versuchten viele Ihre Schweine möglichst zeitnah zu ver-markten, was das Angebot leicht ansteigen ließ und in KW 8 nicht mehr zu verhindern war. Der VEZG-Preis fiel um 6 Cent auf ein neues Preistief von 1,24 €/kg SG.

Aufgrund des rückläufigen Angebots schlachtreifer Schweine, welches zuletzt teilweise nur knapp be-darfsdeckend ausfiel, und das anlaufende Ostergeschäft ließen sich ab KW 10 wieder höhere Preise umsetzen. Innerhalb von zwei Wochen konnte die Notierung um 9 Cent/kg SG zulegen. Vor Ostern wurde der VEZG-Preis dann aber wieder um 2 Cent gesenkt. Man hoffte, so über Ostern die Preise stabil halten zu können. Die über Ostern fehlenden Schlachttage sorgten für Überhänge, vor allem in Norddeutschland, so dass der VEZG-Preis auf Druck der Schlachtbranche um 3 Cent zurückgenommen werden musste und aktuell nun bei 1,28 €/kg SG liegt.

Die Exporte des deutschen Schweinefleisches konnten sich zum Jahresende stabilisieren. Die Ausfuhrmengen von 2015 lagen mit +0,5 % sogar geringfügig über dem Vorjahr. Die Drittlandexporte konnten insgesamt um 17,1 % gesteigert werden, dafür wurde 4,7 % weniger Schweinefleisch in die anderen EU-Länder ausgeführt. Dabei konnte der Absatz vor allem in die Slowakei und nach Rumänien gesteigert werden (+43,8 % bzw. +12,5 %), während die übrigen EU-Länder sich wenig aufnahmefähig zeigten. Von Belgien, Bulgarien und Dä-nemark (-15 / -18 / -15 %), Griechenland (-8,8 %) und Italien (-2,9 %) wurde deutlich weniger deutsches Schweinefleisch importiert.

Die europäischen Schweinefleischexporte lagen bis Dezember 2015 bei 3,3 Mio. t (+7,6 % zum Vj.). Steige-rungen gg. Vorjahr waren bei den Ausfuhrmengen nach China (+55 %), der Elfenbeinküste (+25 %), Australien (+16 %) und den USA (+12 %) zu verzeichnen. Hong Kong, das 2014 noch 13,4 % der europäischen Schwei-nefleischexporte abnahm, liegt nun bei einem Anteil von 8,9 %.

Bis KW 12 wurden in den meldepflichtigen Betrieben in Deutschland 11,5 Mio. Schweine (S-P) geschlachtet. Damit sind die Schlachtungen gg. Vorjahr, insgesamt mit -0,8 % fast gleich geblieben. Die drei größten deutschen Schweineschlachtunternehmen (Tönnies, Vion und Westfleisch) erreichten auch 2015 einen Marktanteil von über 50 %.

Bio-Schlachtschweine (HKl. E) kosteten im Februar 3,70 €/kg SG (-1 ct/kg gg. dem Vormonat).




31.03.2016

Vereinigungspreis


Der 
Vereinigungspreis für den Zeitraum vom 19.05.2016 bis 25.05.2016 beträgt 1,42 €/Indexpunkt bzw. kg SG. Gegenüber der Vorwoche ist dies unverändert.

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Schweinepreise (S-P) Baden-Württemberg
Kalenderjahr
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
 
1,33
1,23
1,40
1,42
1,49
1,35
1,56
1,42
1,41
1,53
1,72
1,72
1,58
1,42
Wirtschaftsjahr
02/03
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
08/09
09/10
10/11
11/12
12/13
13/14
14/15
15/16
 
1,26
1,27
1,45
1,45
1,41
1,43
1,54
1,40
1,46
1,61
1,74
1,69
1,49
 
Preise in Baden-Württemberg nach der 1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.
 
Kontrakt CME Chicago (in €)
Kontrakt CME Chicago (in $)

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