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Schlachtschweine

Aktuell

Der Markt für Schlachtschweine in Deutschland zeigt sich unverändert.

Marktlage Schlachtschweine

Der positive Trend vom Mai setzte sich auch im Juni fort. Auch wenn der inländische Fleischmarkt anfangs noch leichte Probleme machte, konnte dies durch den florierenden Handel mit China ausgeglichen werden. Es wird immer öfter berichtet, dass sogar langfristige Kontrakte bis ins kommende Jahr mit China abgeschlossen werden konnten. Dies belegen auch die EU-Exportzahlen. Hier konnte in den ersten fünf Monaten eine Steigerung zum Vorjahr um 106 % nach China erzielt werden. Auch nach Vietnam (+184 %), Japan (+19 %), Hong Kong (+51 %), den Philippinen (+33 %) und den USA (+28 %) konnten die europäischen Schweinefleischexporte weiter ausgebaut werden. Insgesamt wurden bis Ende Mai 1,7 Mio. t Schweinefleisch (+40 %) exportiert. Die Exporte an deutschem Schweinefleisch nach China lagen dabei bei 234.682 t (+87,4 %). Insgesamt lag die Exportmenge aus Deutschland bis Mai 2016 bei knapp 1,2 Mio. t (+2,1 % gg. Vj.). Die Drittlandexporte konnten insgesamt um 44 % auf 412.842 t gesteigert werden. Davon gingen 65 % nach China (incl. Hongkong). Die Exporte nach Süd-Ost-Asien konnten bis Mai um fast 24 % zulegen und umfassten 23 % der Drittlandausfuhren. Die zunehmenden Exporte nach Süd-Ost-Asien gehen zu Lasten der Ausfuhren nach Afrika, das mit dem Preisniveau weniger zurechtkommt. Mit dem florierenden Drittlandexport gingen die Ausfuhren in andere EU-Länder um 11,5 % zurück, wobei der Absatz nach Kroatien, die Slowakei und Österreich (+90 %, +35 % und +2 %) gesteigert werden konnte, während die übrigen EU-Länder sich weniger aufnahmefähig zeigten. Dänemark, Frankreich, Belgien und Spanien (-26 %, -23 % und ‑11 %), aber auch Italien (-5 %) importierten deutlich weniger deutsches Schweinefleisch als noch 2015.



Bedingt durch das rückläufige Angebot an schlachtreifen Schweinen, welches nur knapp bedarfsdeckend ausfiel, konnten seit Anfang Mai durchweg steigende Preise erzielt werden. Auch die Fußball-Europameister­schaft trug dazu bei. Nach wochenlangen Preisanstiegen hat der Schweinemarkt nun eine Verschnaufpause eingelegt. Ferienbedingt wird die Nachfrage nach Schweinefleisch schwächer, jedoch fällt das Angebot an lebenden Schlachtschweinen ebenfalls sehr überschaubar aus, so dass sich die Preise bist zuletzt stabilisierten. Bis KW 29 wurden in den meldepflichtigen Betrieben in Deutschland 28 Mio. Schweine (S-V) geschlachtet. Damit liegen die Schlachtungen 1,4 % unter dem Vorjahreszeitraum. Seit Mitte Mai unterschreitet die wöchentl. Schlachtmenge die Grenze von 1 Million.



Auch wenn jahreszeittypisch ein Preisrückgang nicht ausgeschlossen werden kann, sollten die Schweinepreise weiter über dem Vorjahresniveau bleiben, da das Angebot an schlachtreifen Schweinen noch einmal deutlich zurückpendeln dürfte. Aktuell liegt der VEZG-Preis mit 1,66 €/kg SG 26 Cent über dem Vorjahr. Bio-Schlachtschweine (HKl. E) kosteten im Juni 2016 3,65 €/kg SG (+28 Cent gg. Vorjahr).


29.07.2016

Vereinigungspreis


Der 
Vereinigungspreis für den Zeitraum vom 18.08.2016 bis 24.08.2016 beträgt 1,66 €/Indexpunkt bzw. kg SG. Gegenüber der Vorwoche ist dies unverändert.

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Kalenderjahr
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2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
 
1,33
1,23
1,40
1,42
1,49
1,35
1,56
1,42
1,41
1,53
1,72
1,72
1,58
1,42
Wirtschaftsjahr
02/03
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
08/09
09/10
10/11
11/12
12/13
13/14
14/15
15/16
 
1,26
1,27
1,45
1,45
1,41
1,43
1,54
1,40
1,46
1,61
1,74
1,69
1,49
1,40
Preise in Baden-Württemberg nach der 1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.
 
Kontrakt CME Chicago (in €)
Kontrakt CME Chicago (in $)

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