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Schlachtschweine

Aktuell


Auch in der aktuellen Woche zeigt sich der Schlachschweinemarkt trotz schleppender Fleischgeschäfte weiterhin freundlich und lässt für die nächste Notierung mindestens unveränderte Preise erwarten.

Marktlage Schlachtschweine

Anfang April konnten die Überhänge von Ostern an schlachtreifen Schweinen schnell abgebaut werden. Im April fehlten wetterbedingt jedoch Impulse den Fleischhandel anzukurbeln, so dass insgesamt ausgeglichene Nachfrage- und Angebotsverhältnisse am Schlachtschweinemarkt vorherrschten. Entsprechend blieb der Vereinigungspreis bei 1,28 €/kg SG stehen. Ende April kam es erstmals zu einer leichten Belebung der Nachfrage seitens der Schlachtunternehmen, was gleich in einer Preiserhöhung umgesetzt werden konnte. Der erwartete Druck durch die Auslagerung aus der Privaten Lagerhaltung war kaum zu spüren. Dies ist auch auf den florierenden Handel mit Schweinefleisch nach Asien, insbesondere China und die damit verbundene guten Absatzmöglichkeiten zurückzuführen. Zudem ließen steigende Temperaturen die Grillsaison starten. Seit Anfang Mai wird von einem deutlich belebten Fleischabsatz vor allem von Grillware berichtet, so dass die Preise weiter angehoben werden konnten.

Über Pfingsten wurde der Markt trotz des fehlenden Schlachttages als ausgeglichen beschrieben. Mit dem rückläufigen Angebot schlachtreifer Schweine, was zuletzt teilweise nur knapp bedarfsdeckend ausfiel, und der sehr gut angelaufenen Grillsaison werden weiter steigende Preise am Schlachtschweinemarkt erwartet. Aktuell liegt der VEZG-Preis nun bei 1,48 €/kg SG. Damit konnte er sich binnen eines Monats um 20 ct/kg befestigen und überschritt erstmals seit langem die Vorjahreslinie.


Die Exporte an deutschem Schweinefleisch lagen im 1. Quartal 2016 bei 0,7 Mio. t und mit -5,3 % deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Drittlandexporte konnten insgesamt um 31,6 % gesteigert werden, dafür wurde 16,8 % weniger Schweinefleisch in die anderen EU-Länder ausgeführt. Dabei konnte der Absatz lediglich nach Schweden und Ungarn gesteigert werden (+37,9 % bzw. +29,1 %), während die übrigen EU-Länder sich wenig aufnahmefähig zeigten. Frankreich, Belgien und Spanien (-37 / -25 / -29 %), aber auch Italien (-13,9 %) und Dänemark (-9,1 %) importierten deutlich weniger deutsches Schweinefleisch.


Die europäischen Schweinefleischexporte lagen im 1. Quartal bei 0,9 Mio. t (gg. Vorjahr +26,5 %). Steigerungen waren bei den Ausfuhren nach China (+77 %), der Ukraine (+32 %), den Philippinen (+35 %), Japan und Hong Kong (+21 bzw. +28 %) zu verzeichnen.


Bis KW 21 wurden in den meldepflichtigen Betrieben in Deutschland 12,8 Mio. Schweine (S-P) geschlachtet. Damit liegen die Schlachtungen mit +4,8 % wieder deutlich über den Schlachtzahlen im Vorjahreszeitraum. Die drei größten deutschen Schweineschlachtunternehmen (Tönnies, Vion und Westfleisch) erreichten 2015 einen Marktanteil von 55 %.


Bio-Schlachtschweine (HKl. E) kosteten im April 2016 3,70 €/kg SG (+33 Cent gg. Vorjahr).





31.05.2016

Vereinigungspreis


Der 
Vereinigungspreis für den Zeitraum vom 16.06.2016 bis 22.06.2016 beträgt 1,57 €/Indexpunkt bzw. kg SG. Gegenüber der Vorwoche ist dies Plus 6 Cent.

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Kalenderjahr
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2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
 
1,33
1,23
1,40
1,42
1,49
1,35
1,56
1,42
1,41
1,53
1,72
1,72
1,58
1,42
Wirtschaftsjahr
02/03
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
08/09
09/10
10/11
11/12
12/13
13/14
14/15
15/16
 
1,26
1,27
1,45
1,45
1,41
1,43
1,54
1,40
1,46
1,61
1,74
1,69
1,49
 
Preise in Baden-Württemberg nach der 1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.
 
Kontrakt CME Chicago (in €)
Kontrakt CME Chicago (in $)

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