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Sukzession

Sowohl Ungestörte Sukzession (keinerlei Eingriff) als auch Gelenkte Sukzession (Entnahme des verholzten Aufwuchses, aber kein sonstiges Management) führen bereits nach wenigen Jahren zu deutlichen Veränderungen in der Vegetationsstruktur und -zusammensetzung; typischerweise treten auch bald die ersten Gehölze auf, so dass sich mit der Zeit lichte Gebüsche, Vorwälder und/oder Wälder entwickeln. Sukzession ist daher nicht als Instrument in der Offenhaltung geeignet. Allerdings können einzelne Sukzessionsinseln begrenzter Größe interessante Ergänzungen zu Flächenkomplexen sein (siehe „Management-übergreifende Empfehlungen“). Bereits bestehende Altbäume oder Gehölzinseln sollten nach Möglichkeit belassen werden, da sie für Tiere und epiphytische Arten wichtige Habitate darstellen. Unabhängig davon stellen die Übergänge zum Offenland (Säume) wichtige Lebensräume für zahlreiche Arten dar (siehe „Management-übergreifende Empfehlungen“). Um negative Einflüsse auf angrenzendes Offenland zu verhindern, sollten wuchsfreudige Gehölze und Großstauden (Schlehe, Liguster, Adlerfarn, Goldruten etc.) schon von Beginn an kontrolliert und ihr Eindringen in die Fläche verhindert werden. Auf Sukzessionsinseln oder als Unterwuchs unter Einzelbäumen können sie dagegen eine Bereicherung für Tiere und Epiphyten darstellen.

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