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Landwirtschaftliche Vergleichsgebiete

In der Gliederung des Landes Baden-Württemberg nach Vergleichsgebieten ist das Land nach Gebieten gleicher natürlicher landwirtschaftlicher Ertragsfähigkeit unterteilt, wobei geologische, topographische und klimatische Gegebenheiten den Ausschlag gaben.

Bei der Abgrenzung der Vergleichsgebiete ergibt sich die Tatsache, dass in Gebieten, die im Übrigen als homogen betrachtet werden können, lediglich aufgrund stark wechselnder Bodenverhältnisse, wie in der Rheinebene von Sand zu Schwemmlandböden, oder aufgrund einer stark wechselnden Lößdecke, auf engem Raum erhebliche Unterschiede bestehen. Eine Berücksichtigung dieser örtlichen Schwankungen hätte zur Folge, dass ansonsten weitgehend homogene Räume unnötig zerstückelt würden. Eine solch starke Unterteilung ist für viele Zwecke auch hinderlich, während sie in anderen Fällen benötigt wird. Derartige homogene Gebiete sind daher zu einem Vergleichsgebiet zusammengefasst und die Möglichkeit einer im Bedarfsfall vorzunehmenden weiteren Unterteilung ohne direkte Abgrenzung in "a - Bessere" und "b - Geringere" Standorte anhand der Bodenklimazahl vorgesehen.

Grafik: Vergleichsgebiete und deren Kennwerte im Überblick

Quelle: LEL Schwäbisch Gmünd, 2019

Als weitere Schwierigkeit tritt an den Grenzen der Vergleichsgebiete vielfach das Problem der Zuordnung von Gemeinden zum einen oder anderen Vergleichsgebiet dann auf, wenn natürliche Grenzen ein Gemarkungsgebiet schneiden.

Für viele Zwecke, besonders statistischer Art, ist eine Abgrenzung nach Gemeinde-/ Gemarkungsgrenzen erforderlich. In anderen Fällen, vor allem bei einzelbetrieblichen Einstufungen, ist dagegen eine großzügigere Handhabung angezeigt.

Karte: Landwirtschaftliche Vergleichsgebiete in Baden-Württemberg

Quelle: LEL Schwäbisch Gmünd 2019



Stand 03.2019

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