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18.11.2019

Karlsruhe

Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen: Gemeinschaftlich Ausgleichsflächen schaffen

Inhalt


Für Bauvorhaben werden in Baden-Württemberg aus siedlungshistorischen Gründen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzte Flächen in Anspruch genommen. Zur Kompensation dieser Eingriffe werden unter anderem Acker- und Grünland einer Nutzung dauerhaft und komplett entzogen oder stark extensiviert.

Fläche lässt sich nicht vermehren und die Akzeptanz des Flächenentzugs zum Zwecke von Bauvorhaben und deren Kompensation durch landwirtschaftliche Betriebe ist nunmehr verschwindend gering. Die Thematik birgt in vielen Kommunen, insbesondere in Ballungsräumen, Konfliktpotential zwischen Landwirtschaft und kommunaler Verwaltung.

Einen Lösungsansatz stellt die sogenannte Produktionsintegrierte Kompensation (PiK) dar. Als kooperativer Planungsansatz, bei welchem die Bedürfnisse und Ideen der örtlichen Landwirte berücksichtigt werden, bietet sich die Chance, Naturschutz, Landschaftspflege und Förderung wie auch Erhalt der Agrarstruktur zu vereinen.

Die erfolgreiche Planung und Umsetzung von PiK erfordert jedoch das nötige Wissen und Werkzeug zur Bewältigung rechtlicher, planerischer und ökonomischer Hürden. Diese Veranstaltung soll Ihnen das nötige Rüstzeug auf den Weg geben um Kompensationserfordernisse nach §1a BauGB bzw. §15 BNatSchG erfolgreich über Bewirtschaftungsmaßnahmen zu realisieren.

Zum Wissenstransfer laden wir Sie herzlich ein.

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